| Allgemeine Eckdaten |
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| Bezeichnung | De Europese Mars van de Herdenking en
de Vriendschap (EMHV) (Europäischer Marsch des Gedenkens und der Freundschaft) |
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| Ort | Marche-en-Famenne / Belgische Ardennen |
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| Termin | gemäß Einladung; meistens
Ende Juni |
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| Marschleistung | an vier Tagen jeweils wahlweise 32 oder
15 km |
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| Thematik | • |
Vier-Tage-Distanzmarsch mit einer täglichen
Marschleistung von 32 km, der in einem stark hügeligem Gelände
und überwiegend auf teilweise steinigen Waldwegen durchgeführt
wird. |
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Marsch zum Gedenken der Gefallenen der
Ardennenschlacht |
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internationale Völkerverständigung |
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Gedenkveranstaltungen und Kranzniederlegungen
an den Ehrenmalem der Deutschen, Belgier, Amerikaner, Engländer und
Franzosen |
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| Teilnehmer | militärische Marschgruppen und zivile Wanderer verschiedener Nationen | |||||||||||||
| Teilnehmerzahl | mehrere tausend Teilnehmer |
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| Teilnahmegebühr | s. Tabelle unten |
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| Kontakt |
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| Webadresse | ||||||||||||||
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Teilnahmegebühren |
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| Nr. | Bezeichnung | 4 Tage | 3 Tage | 2 Tage | 1 Tag | Leistungen |
| 1 | All-in MESA or Mini-MESA | 50,00 € | 37,50 € | 25,00 € | 12,50 € | Unterkunft, Verpflegung, Transport, Teilnahme, Steckenversorgung |
| 2 | Independent accommodation | 50,00 € | 37,50 € | 25,00 € | 12,50 € | Verpflegung, Transport, Teilnahme, Steckenversorgung |
| 3 | Transportation | 25,00 € | 18,75 € | 12,50 € | 6,25 € | Transport, Teilnahme, Steckenversorgung |
| 4 | Visitor | 40,00 € | 30,00 € | 20,00 € | 10,00 € | Unterkunft, Verpflegung |
| 5 | Totally independent | 16,00 € | 12,00 € | 8,00 € | 4,00 € | Teilnahme, Streckenversorgung |
| 6 | Independent Mini-MESA | 16,00 € | 12,00 € | 8,00 € | 4,00 € | Transport, Teilnahme, Streckenversorgung |
| Ausschreibungsdaten
der Deutschen Bundeswehr |
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| Ausschreibungsblatt Nr. | 301-M-IBA |
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| Teilnehmer | Reservisten der Bundeswehr mit guten
Marschleistungen |
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| Anzahl | mindestens 20, höchstens 50 Teilnehmer |
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| Voraussetzungen | • |
gute Marschleistungen |
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Marschtraining wird dringend empfolen |
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| Leitung / Durchführung | • |
WBK II / VBK 31 |
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Marche Européenne du Souvenir et de l’Amitié (MESA) | |
| Bekleidung / Ausrüstung | • |
gemäß Richtlinien für Bekleidung
(allg. Umdruck 37/3) Nr. 10216 |
• |
es ist einheitlich der Feldanzug, Tarndruck zu tragen |
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| • |
Teilnehmer, die noch nicht mit Feldanzug, Tarndruck
ausgestattet sind, haben diesen leihweise zu empfangen |
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• |
Rucksack, Schlafsack, Iso-Matte, Eßbesteck, Eßgeschirr | |
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| Weiteres | • |
Platzzuteilung durch WBK II / VBK 31 |
• |
die entsendenden Dienststellen haben die Teilnehmer
über den geschichtlichen Hintergrund in angemessener Weise zu informieren |
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| Weitere
Informationen |
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| Marschroute | Die verschiedenen Marschrouten führen
durch das Gebiet der Deutschen Ardennenoffensive anno 1944. Start- und
Zielorte sind die größten Stadte in diesem Gebiet: Arlon, Martelange,
Harlange, Bastogne, Houffalize, La Roche ... Die einzelnen Marschrouten
sind abhängig davon, für welches Camp man sich entscheidet,
in dem man untergebracht werden möchte. Es gibt diverse Geradeaus-
und Rundparcourstrecken. Ein Transportservice wird angeboten (s. Teilnahmegebühren). |
| Unterbringung | In den Zielstädten werden vom Organisationskomitee
Lager zur Verfügung gestellt. Hat man einen "Tarif" mit
Unterbringung gewählt, so kann man entweder in einem gestellten Militärzelt
nächtigen, in einer Sporthalle oder im eigenen Wohnwagen, Zelt, ... |
| Historischer
Hintergrund |
Der Westwall machte die Eifel 1944/45 bei der sogenannten
Ardennenoffensive zu einem blutigen Kriegsschauplatz. Als im September
1944 die alliierten Truppen die Westgrenze des Deutschen Reichs erreichten,
blieb die Front stehen. Zum einen wurde seitens der Alliierten die Verteidigungskraft
des Westwalls überschätzt, zum anderen war es Strategie des
amerikanischen Generals Eisenhauers, erst dann auf breiter Front vorzurücken,
wenn der Nachschub gesichert war. Der Vormarsch der Alliierten Truppen an der Westfront durch Nord-Frankreich und Belgien kam Ende 1944 auf der Linie Scheldemündung und ehemaliger Reichsgrenze wegen Unstimmigkeiten über das weitere Vorgehen zwischen den Generälen Eisenhower und Montgomery ins Stocken. Adolf Hitler gab daraufhin am 12.Dezember den Befehl zum lange vorbereiteten "Unternehmen Wacht am Rhein", das als Ardennenenoffensive in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs eingegangen ist. Auf einer Frontlänge von 100 Kilometern zwischen Echternach und Monschau traten am 16.Dezember 1944 deutsche Verbände zur Gegenoffensive an. 240.000 deutschen Soldaten mit 420 Panzern und 1.900 Artilleriegeschützen gingen gegen 83.000 britische und amerikanische Soldaten mit 700 Panzern, 400 Artilleriegeschützen und überlegenen Luftstreitkräften in die Gegenoffensive. Unterstützt wurden Hitlers letzte Reserven bei ihrer Operation durch das schlechte Wetter in der Eifel, das die alliierte Lufthoheit wesentlich einschränkte. In fünf Stoßkeilen gelang es den deutschen Truppen zunächst, schnell Raum zu gewinnen. Doch der Mangel an Munition und Treibstoff stoppte die Großoffensive. Die Zerstörung der Nachschublinien durch alliierte Bombenangriffe, die Weihnachten 1944 systematisch Bahnstationen und Bahnlinien im Eifler Hinterland bombardierten, führten am 8. Januar 1945 zum Rückzugsbefehl. Am 16. Januar standen die deutschen Verbände wieder in ihren Ausgangsstellungen. Beide Seiten beklagten hohe Verluste. 20.000 Tote, 40.000 Vermißte und 80.000 Verwundete sowie große Verluste in der Zivilbevölkerung waren die traurige Bilanz des letzten Aufbäumens deutscher Truppen an der Westfront. |
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