| Allgemeine Eckdaten |
||||||||||||||
| Bezeichnung | 100 km van Ieper |
|||||||||||||
| Ort | Ieper (fläm.); Ypres (franz.); Ypern,
Jeper (dt.) / Belgien |
|||||||||||||
| Termin | gemäß Einladung; meistens
Anfang Juni (stets Freitag, Samstag, Sonntag) |
|||||||||||||
| Marschleistung | Die regulär zu absolvierende Distanz
beträgt 100 km. Allerdings kann man sich die zu marschierenden Streckenlängen
nahezu völlig frei auswählen: man kann einen, zwei oder auch
alle drei Tage mitmarschieren und dabei jeden Tag auch noch unter verschiedenen
Marschlängen wählen (10, 15, 20, 30, 40 oder 50 km). |
|||||||||||||
| Thematik | • |
internationaler Drei-Tage-Distanzmarsch
durch historisches Gebiet |
||||||||||||
• |
Gedenken und Ehrung der Gefallenen der
Flandern-Schlachten |
|||||||||||||
• |
Kranzniederlegung auf dem Deutschen Kriegerfriedhof
Langemark |
|||||||||||||
• |
Kranzniederlegung am Belgischen Ehrenmal
in Ypern |
|||||||||||||
• |
Großer Zapfenstreich | |||||||||||||
• |
Grillabend mit mulsikalischer Unterhaltung | |||||||||||||
| Teilnehmer | militärische Marschgruppen und zivile Wanderer verschiedener Nationen | |||||||||||||
| Teilnehmerzahl | rund 4000 Teilnehmer aus zahlreichen
Nationen |
|||||||||||||
| Teilnahmegebühr | Die maximale Gebühr pro Person (drei
Tage, mit Andenken) beträgt insgesamt 9,75 €. |
|||||||||||||
| Kontakt |
|
|||||||||||||
| Webadresse | ||||||||||||||
| Ausschreibungsdaten
der Deutschen Bundeswehr |
||
| Ausschreibungsblatt Nr. | 303-M-IBA |
|
| Teilnehmer | Reservisten der Bundeswehr aus WB II |
|
| Anzahl | 30 Teilnehmer. Bei freier Kapazität
können nach Rücksprache mit dem Leit-WBK / VBK auch Teilnehmer
aus anderen Wehrbereichen gemeldet werden |
|
| Voraussetzungen |
gute Marschleistungen |
|
| Leitung / Durchführung | • |
WBK II / VBK 31 |
• |
Organisationskomitee "100 km van Ieper" | |
| Bekleidung / Ausrüstung | • |
gemäß Richtlinien für
Bekleidung (allg. Umdruck 37/3) Nr. 10216 |
• |
es ist einheitlich der Feldanzug, Tarndruck zu tragen |
|
| • |
Teilnehmer, die noch nicht mit Feldanzug, Tarndruck
ausgestattet sind, haben diesen leihweise zu empfangen |
|
• |
Rucksack, Schlafsack, Iso-Matte, Eßbesteck, Eßgeschirr | |
|
|
||
| Weiteres | • |
Platzzuteilung durch WBK II / VBK 31 |
• |
Die entsendenden Dienststellen haben im Rahmen der
Marschvorbereitung die Teilnehmer über den militätisch-geschichtlichen
Hintergrund dieser Gedenkveranstaltung in geeigneter Weise zu informieren. |
|
• |
es werden insgesamt 100 km marschiert | |
• |
es wird nicht in geschlossener Formation marschiert |
|
| Weitere Informationen |
| |
Durch die sehr flexible wählbaren Marschdistanzen ist gewährleistet, daß sich wirklich jeder an diesem Marsch beteiligen kann - ganz nach seiner persönlicher Leistungsfähigkeit bzw. -willigkeit. Ein weiterer ganz entscheidener Vorteil ist, daß an allen drei Tagen für alle Marschstrecken der Start- und Zielpunkt derselbe ist. D.h. man schlägt einmal sein Lager auf, startet von dort morgens und kehrt auch abends dort wieder hin zurück. Aber auch für die Kameraden, die nicht mitmarschieren wollen, würde diese Veranstaltung mit Sicherheit eine sehr interessante historische Exkursion darstellen. Es gibt in Westflandern zahlreiche geschichtlich relevante Stätten zu besichtigen und im Rahmenprogramm der Veranstaltung finden diverse Festivitäten statt. Letztendlich wäre es wünschenswert, daß
ein paar Kameraden das aktive Marschteam unterstützend begleiten.
|
| Historischer
Hintergrund |
Die kleine Satdt Ypern (fläm.: Ieper, franz.: Ypres) in der belgischen Provinz Westflandern an der französischen Grenze erlangte durch den Ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit: Diese Region wurde von 1914 bis 1918 in grausamen Graben- und Stellungskriegen hart umkämpft, wobei auch erstmals der Einsatz von Giftgas erfolgte. Die geschichtliche Einordnung der Schlachten in Westflandern findet sich auf der Informationsseite zum Ijzer-Marsch. Der Marsch von Ypern soll dieser historischen Geschehnisse, sowie der rund einer Million gefallenen Soldaten gedenken. Daher steht bei dieser Veranstaltung nicht die sportliche Leistung der Teilnehmer im Vordergund, sondern vielmehr die geohistorische Lage, in der sie stattfindet. |