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Survivalhandbuch der RK 19 Bielefeld-Mitte

1. Ein paar Worte in eigener Sache

Zunächst ein Wermutstropfen für alle diejenigen, die an dieser Stelle ein komplettes Handbuch zum Thema erwarten. Pech gehabt, aber die Einbringung unserer Handbücher würde den Rahmen einer Internetpräsentation bei weitem sprengen. Aus diesem Grunde habe ich mich bei vielen Themen darauf beschränkt, nur in Stichworten das Thema anzureissen, um Eure Neugier zu wecken. Vielleicht sieht man sich ja bei "Mutter Grün".

Auch ist mir bewusst, dass manche Formulierungen nicht unbedingt auf die Zustimmung des "zivilen" Lesers stoßen werden; aber denke daran, was in letzter Konsequenz das Berufsbild des Soldaten ausmacht!

Daher habe ich mich bemüht, aus der Fülle des zur Verfügung stehenden Materials zum Thema „Überleben" die meiner Meinung und Erfahrung nach wichtigsten und interessantesten Punkte zusammen zu tragen, in denen wir ausbilden.

Diese Seiten  wenden sich daher in erster Linie an den Reservisten als ehemaligen Soldaten und an die Förderer, sie werden aber auch für den Zivilisten als Outdoor-Fan von Nutzen sein. Daher sind auch Themen mit eingeflossen, die nur mittelbar mit dem Thema „Survival" zu tun haben. Es ist in ein Leitfaden, ein Rahmen, den wir durch praktische Ausbildung zu füllen hatten. Kein noch so schöner Vortrag kann die Praxis ersetzen; daher sind die meisten hier genannten Techniken in jahrelanger Praxis von mir und aktiven Kameraden in der Truppe, auch und gerade aus anderen Nato-Ländern, sowie den Kameraden aus unserer  RK erprobt worden.

Im Laufe der Vervollständigung und Überarbeitung unserer Handbücher auch unter Bezug auf außereuropäische Quellen hat sich gezeigt, dass zum gleichen Thema sehr viele teilweise recht widersprüchliche und auch total unsinnige Aussagen gemacht werden. So ist z.B. in einem deutschen Handbuch das Ammenmärchen zur Bestimmung giftiger Pilze, einen silbernen Löffel oder eine Zwiebel mit zu kochen, deren Verfärbung Gift anzeigen soll, auch heute noch akut! (Ein TOT-sicherer Tipp)

Besonders in den USA wird so viel zum Thema „Survival" geboten, dass eine sinnvolle Auswahl sehr schwer fiel. Trotzdem habe ich mich bemüht, die Spreu vom Weizen zu trennen, indem ich die meisten Tipps selbst ausprobiert habe bzw. mir die Bestätigung/Korrektur vom Autor im Internet geholt und soweit möglich gegengeprüft habe. So habe ich mir z. B. den Spaß gemacht, ein Survival-Kit aus einem ansonsten sehr nett gemachten Leitfaden eines jungen Survival-Freaks zusammen zu stellen und kam dabei auf ein Gewicht von 1,4 Kg! Wer soll das denn mitschleppen??

Der Herausgeber kann nicht für Schäden oder Folgeschäden an Personen und Sachen, die sich aus der Anwendung oder Nichtanwendung dieser Techniken ergeben, verantwortlich gemacht werden.

Die Informationen dieser Seiten können Fehler, Weglassungen und schlicht und ergreifend völligen Unsinn enthalten, da der Herausgeber unmögliche alle Tipps nachprüfen konnte.

Die auf diese Seiten beschriebenen Survivaltechniken sind ausschließlich zur Anwendung im Survival-Fall bestimmt, wenn das Leben oder die Gesundheit der betroffenen Personen in Gefahr ist.

Bei der Ausbildung und Anwendung dieser Techniken sind die gesetzlichen Vorschriften besonders die für den Schusswaffengebrauch oder den Gebrauch anderer Waffen, die Artenschutzbestimmungen, die Jagdgesetze und die Rechte der Landeigentümer zu beachten, vorausgesetzt, dass es sich nicht um ein echtes Survival handelt.

Der erfahrene Teilnehmer hat dem Unerfahrenen zu helfen und auf ihn zu achten, nicht umgekehrt.

Niemand wird zur Teilnahme an einer Übung verpflichtet.

Jeder kann das Training abbrechen oder aussetzen, wann er will.

Es wird unter keinen Umständen Ekelüberwindung gefordert.

Es wird nicht gewildert, es werden nur die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Jagd gelehrt.

Es wird nicht geschlachtet, außer durch einen ausgebildeten Fleischer.



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