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Survivalhandbuch der RK 19 Bielefeld-Mitte

6. Erste Maßnahmen im Survival-Fall

Entferne dich sofort aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich.

In der Regel ist es besser, nicht den direkten Weg zurück zur eigenen Truppe zu nehmen, sondern sich in die entgegengesetzte Richtung zu entfernen.

 

Vollzähligkeitsappell.

Wer fehlt? Wer kann Auskunft über die fehlenden Kameraden geben? Erlaubt es die Lage, die fehlenden Kameraden zu suchen und zu bergen?

 

Sind Verwundete zu betreuen?

Erste Hilfe leisten wenn nötig. Krankenträger einteilen.

 

Aufsuchen eines sicheren Verstecks.

Das ist in der Regel nicht der letzte Sammelpunkt. Sicherung grundsätzlich durch die Kameraden, die noch genügend Kraft haben.

 

Überprüfen der Vorräte an Wasser, Nahrungsmitteln, Waffen und Gerät.

Verteilen auf die Gruppenmitglieder je nach körperlicher Konstitution und Leistungsfähigkeit.

 

Bestimmen des eigenen Standortes.

So genau wie möglich, auch wenn keine Karten mehr zur Verfügung stehen.

 

Bereitstellen von Signalmitteln für die Retter.

 

Ruhepause.

Sicherungen regelmäßig jede Stunde ablösen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Gruppe wiederherzustellen.

 

Planung der weiteren Maßnahmen.


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